News » Veranstaltungen

3. Mai 2017

Digitale Mündigkeit und Bildung als Voraussetzung für die Digitale Transformation

Die Digitalisierung erfordert Bildungsinhalte, die zwar von der Wirtschaft gefordert werden, aber noch nicht ausreichend in Lehrinhalten verankert sind.

Dabei geht es nicht so sehr um die Bedienung von Computern, sondern um das Zurechtfinden in der sich wandelnden Arbeitswelt- und Gesellschaft und um die Frage, wie Bildung ausgerichtet werden muss, um die Digitale Transformation hierzulande meistern zu können.

In einem Parlamentarischen Frühstücksgespräch unter Schirmherrschaft von Dr. Philipp Murmann, MdB, soll Ihnen ein Überblick über die derzeitigen Entwicklungen gegeben werden und Ansätze aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammengeführt werden, um Anstösse und Forderungen im Bereich der Digitale Mündigkeit von jungen Menschen in Schule und Ausbildung im Rahmen der Digitalen Transformation zu formulieren.

Es stehen hochkarätige Experten bereit Sie in Kurzreferaten zu informieren:

– Professor Dr. Ing. Detlef Zühlke (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH)
– Professor Dr. Anabel Ternès (Institut für Nachhaltiges Management)
– Professor Dr. Sven Ripsas (Hochschule für Wirtschaft und Recht)
– Dr. Julia Borggräfe (Messe Berlin GmbH)
– Guido Neumann (Network for Teaching Entrepreneurship Deutschland e.V.)

Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen. Bitte verbreiten Sie diese Einladung bei Ihren Kolleginnen und Kollegen sowie in Ihrem Netzwerk.

Wann: Dienstag, den 16. Mai 2017 um 08.00 bis ca. 09.30 Uhr
Wo: Deutscher Bundestag, Jakob Kaiser Haus, in Raum 6.114
Bitte melden Sie sich bis zum 15. Mai 2017 um 12 Uhr für die Veranstaltung an.

Anmeldungen mit Vornamen, Namen, Funktion (bei Teilnehmern ohne Hausausweis den Deutschen Bundestages auch mit Geburtsdatum und Geburtsort) schon jetzt per Fax an: 030 – 602 691 62 oder an: Bildungsveranstaltung@image-network.net.
Bitte für die Veranstaltung aufgrund der geltenden Sicherheitsbestimmungen Personalausweis oder Pass nicht vergessen!



27. April 2017

Fortbildungen für den Bereich Berufs- und Studienorientierung im Land Mecklenburg-Vorpommern

Mit der neuen Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 17.01.2017, wird die schulische Berufs- und Studienorientierung in veränderter Form strukturiert. In Ergänzung dazu werden Fortbildungen und Beratungen vom IQ M-V angeboten, die zur weiteren Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer im Bereich Berufs- und Studienorientierung beitragen. Nach einer landesweiten Auftaktveranstaltung im Rahmen der Winterakademie 2017 in Rostock werden ab dem zweiten Schulhalbjahr 2016/17 im Bereich Berufs- und Studienorientierung regionale Fortbildungen organisiert.
In jedem Schulamtsbereich startet die Fortbildungsreihe mit einem Angebot zum Thema „Arbeit mit Schülerfirmen“, zu dem wir interessierte Lehrerinnen und Lehrer sehr herzlich einladen:

– 09. Mai 2017 (19. KW) – Schulamtsbereich Schwerin, Veranstaltungsort: Schwerin
– 31. Mai 2017 (22. KW) – Schulamtsbereich Neubrandenburg, Veranstaltungsort: IHK
– 15. Juni 2017 (24. KW) – Schulamtsbereich Greifswald, Veranstaltungsort: Stralsund
– 22. Juni 2017 (25. KW) – Schulamtsbereich Rostock, Veranstaltungsort: N.N.

Die konkreten Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie die Anmeldemodalitäten finden Sie rechtzeitig im Fortbildungskatalog.

Bei Interesse melden Sie sich bei uns unter kontakt@nfte.de.

Meck1



21. April 2017

Artikel über den DEEC in der Fachzeitschrift “zeitnah”

Es ist ein Beitrag zum Deutschen Entrepreneurship Education Campus 2016 (DEEC) in der Fachzeitschrift “zeitnah 1-2/2017″, das Magazins des VBE (Verband Bildung und Erziehung), erschienen.

Um den Artikel zu lesen, bitte hier klicken.



3. April 2017

Gelungene Lehrkräfteveranstaltung der IHK Stiftung Fachkräfte für Brandenburg und NFTE Deutschland e.V.

Heute Schüler – morgen Unternehmer? Ökonomische Bildung nachhaltig gestalten.

Am 29. März 2017 stellten die IHK Stiftung Fachkräfte für Brandenburg und NFTE Deutschland e.V. gemeinsam ihre Arbeit zur Vermittlung von Wirtschafts- und Gründungskompetenz in Schulen vor.

Mehr als 22 Lehrkräfte und Multiplikatoren, voranging aus dem Südwesten Brandenburgs, folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich ausführlich über die Projekte der IHK Stiftung sowie über den NFTE Ansatz zu informieren. Neben einem ersten Überblick zum NFTE Curriculum, den NFTE Programmleiterin Diane Brüggemann den Teilnehmer/innen vermittelte, gab es auch umfassenden Einblick in die praktische NFTE Umsetzung an unterschiedlichen Schulen in der Region Berlin-Brandenburg. So berichteten 3 Lehrer und Lehrerinnen über ihr unterschiedliches Vorgehen bei der Durchführung des NFTE Konzeptes und mehrere NFTE Schüler präsentierten ihre Geschäftsideen.

NFTE Deutschland e.V. und die IHK Stiftung Fachkräfte für Brandenburg freuen sich sehr über diesen gelungen Auftakt ihrer seit Anfang des Jahres bestehenden Kooperation zur Förderung von Entrepreneurship Education in Brandenburg.

 

ihk1

ihk2

ihk3



10. März 2017

NFTE Deutschland gemeinsam mit der IHK_Stiftung Potsdam: Lehrkräftetagung am 29. März 2017

NFTE Deutschland gemeinsam mit der IHK-Stiftung Potsdam: Wie Wirtschaft in Schulen lebendig wird.
wir laden herzlich Lehrkräfte aus Brandenburg zu unserem Fachtag am Mittwoch den 29. März 2017 in der IHK Potsdam ein.
Junge Schüler sind Potenzialträger für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung. Diese zu mobilisieren, wird zunehmend als wichtiges Aufgabenfeld für Schulen angesehen.
Um Schulen dabei zu unterstützen, unternehmerische Bildung und entsprechende didaktische Ansätze stärker in den schulischen Alltag zu integrieren, fördert das NFTE Programm Kreativität, Unternehmergeist, Eigenständigkeit und Selbstvertrauen bei Jugendlichen und leistet eine nachhaltige Starthilfe in die berufliche Zukunft junger Menschen. Im Rahmen des Fachtages stellen wir unser NFTE Programm und dessen didaktischen Ansatz anhand von Praxisbeispielen vor.
Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei.
Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen. Bitte verbreiten Sie diese Einladung bei Ihren Kolleginnen und Kollegen sowie in Ihrem Netzwerk.

Wann: Mittwoch, den 29. März 2017 um 15.00 bis ca. 18.00 Uhr
Wo: In der IHK Potsdam, Raum 372/373, Breite Straße 2 a-c, 14467 Potsdam

Bitte melden Sie sich bis zum 10. März für die Lehrkräfteveranstaltung an, per E-Mail an stiftung@ihk-potsdam.de, per Fax an 0331 2786-511 oder telefonisch unter 0331 2786-335. Wir freuen uns schon, von Ihnen zu hören



10. Januar 2017

Unser ausführlicher Bericht zur Award Verleihung

Parallel zu unserem Deutschen Entrepreneurship Education Campus DEEC haben wir die euröpäischen GewinnerInnen unseres YouthStart Netzwerkes nominiert und ausgezeichnet, lesen Sie Genaueres hier.



9. Januar 2017

FHM über den European Entrepreneurship Award

Wir bedanken uns für die angenehme Kooperation – lesen Sie mehr hier.



22. Dezember 2016

Der DEEC im Rückblick der LVT Baden-Württemberg

Just erschienen in deren Newsletter, lesen Sie mehr hier.



20. Dezember 2016

DEEC Grußwort von Sigmar Gabriel

Anlässlich unseres Deutschen Entrepreneurship Education Campus – für Sie zum Nachlesen hier.



12. Dezember 2016

European Entrepreneurship Award ging an Iren und Deutsche – Ergebnisse des DEEC

 

Auf dem Deutschen Entrepreneurship Education Campus (DEEC) wurden Mitte Dezember in der Landesvertretung Baden-Württemberg Berlin zum ersten Mal in Deutschland über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen, Wirtschaft und Verbänden,  Gründerinnen und Gründer, engagierte Lehrkräfte und Ausbilder in der zweiten Phase der Lehrerbildung  zusammengeführt. Es gelang den Organisatoren vom Network For Teaching Entrepreneurship (NFTE Deutschland) und dem Berliner Entrepreneurship Netzwerk von Hochschulen und Unternehmen (BENHU) dabei, digitale Mündigkeit und die Entwicklung verantwortlichen unternehmerischen Denkens als Herausforderung für ein zukunftsfähiges Bildungswesen zu verknüpfen.

 

„Um die digitale Bildung und die digitale Mündigkeit von Schülern ist es in Deutschland nicht gut bestellt“, so Professor Wolf-Dieter Hasenclever, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins NFTE. Anlässlich des DEEC stand das Thema ganz oben auf der Agenda.

 

Digitale Mündigkeit, so Hasenclever weiter, verlange von Schülern Kompetenzen, die in der Schule kaum vermittelt würden. In der Arbeitswelt der Zukunft lösten sich zunehmend feste Strukturen und Hierarchien auf und ganz andere Strukturen entständen. Die Schüler und auch die Schulen seien heute auf die Herausforderungen dieser Veränderungen weder im Lehrplan noch in der technischen Ausstattung vorbereitet. „Jugendliche mit Tablets zu versehen und ihnen zu zeigen, wie man darüber googelt oder recherchiert, ist noch keine Vermittlung von Schlüsselkompetenz in der digitalen Transformationsgesellschaft.“ Es gehe vielmehr um neue Ansätze. Um den Erfordernissen einer sich schnell wandelnden Arbeitswelt gerecht zu werden brauche es:

 

Kreativität und kritisches, problemlösendes Denken

valide Informationen recherchieren und hinterfragen können

Zusammenhänge erkennen

und ein an Werten orientiertes, unternehmerisches Denken und Handeln (Entrepreneurial Mindset).

 

All dies komme in der Ausbildung an deutschen Schulen nach wie vor zu kurz. Entscheidend seien Kompetenzen (soft skills) wie Aufgeschlossenheit, Verantwortungsbewusstsein, Planungsgeschick und Leistungsmotivation.

In das gleiche Horn blies Peter Jaeger, Senior Director Developer Microsoft Deutschland. Er warnte davor, dass wir jetzt schon mindestens eine Schülergeneration verloren hätten, die zu wenig digitale Unternehmenskompetenz besäße, um die zukünftigen Arbeitsbedingungen in der Industrie 4.0 meistern zu können. Er forderte ein dringendes Umsteuern in der Bildung und Ausbildung. „Die Industrie braucht in Zukunft nicht nur junge Leute, die programmieren und somit Algorithmen schreiben können. Um einen Roboter zum Laufen zu bekommen oder um den eigenen Avataren im Spiel die richtigen Handlungen für eine Aufgabe beizubringen, benötigen die  jungen Menschen Abstraktionsfähigkeit, Kreativität und Problemlösungskompetenz”, so Jaeger auf dem DEEC.

 

NFTE wird von zahlreichen Kultus- und Wirtschaftsministerien unterstützt. Bundeswirtschafts-minister Gabriel dazu in seinem Grußwort anlässlich des DEEC: „ Das Network For Teaching Entrepreneurship (NFTE) unterstützt seit vielen Jahren mit spannenden Projekten und qualifizierten Methoden, aufbauend auf den individuellen Neigungen und Stärken von Schülerinnen und Schülern, deren Kreativität und Persönlichkeit. Das Netzwerk will die jungen Menschen frühzeitig und bestmöglich auf eine zunehmend komplexere Arbeitswelt und die künftigen Herausforderungen vorbereiten. Dazu bedarf es heutzutage einer Reihe von Qualifikationen und Kompetenzen, die über den Lehrplan und die Notenanforderungen hinausgehen.“

 

Dennoch reagieren bis heute manche Verbandsfunktionäre und Bürokraten beim Stichwort „unternehmerischer Geist“ reflexartig mit Abwehr. „Wir bilden keine kapitalistischen Monster aus! Entrepreneurship ist NICHT Kapitalismus. klärt Professor Dr. Christine Volkmann vom Lehrstuhl für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung & UNESCO-Lehrstuhl für Entrepreneurship und Interkulturelles Management an der Bergischen Universität Wuppertal das DEEC Publikum auf. Wesentliche Bestandteile einer unternehmerischen Haltung und Denkweise seien Querdenken und Handlungsorientierung, ergänzt von einer ordentlichen Portion Mut. Eigenschaften, die mit dem alten Ideal der Anpassungsfähigkeit und den hierarchischen Strukturen, die auch im heutigen Schulsystem noch weiter befördert würden, nicht zusammenpassten.

 

Professor Dr. Sven Ripsas von der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR Berlin), der den DEEC im Rahmen des Bildungsprojektes BENHU in Kooperation mit NFTE organisierte, hob  hervor, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Schulen im Rahmen der Entrepreneurship Education sei. Ziel des DEEC sei es, Schülern und Studierenden ökonomische und digitale Kompetenzen zu vermitteln und ein fächerübergreifendes (interdisziplinäres) Problemlösen zu entwickeln, damit die digitale Transformation gelingt, so Ripsas. Allerdings gehe dies nicht ohne die Politik. „Die notwendigen Schritte müssen wir jetzt einfordern, um die jungen Schülergenerationen nicht abzuhängen.“

 

„Hier brauchen wir neue Verbündete“, meinte Professor Wolf-Dieter Hasenclever und deutete an, dass man zukünftig auch mit den Elternverbänden stärker sprechen wolle. „Es ist an der Zeit, dass in der Bildung die unsinnigen alten Grabenkämpfe aufgegeben werden. Das Entscheidende ist die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler“.

 

Für die Zukunft mit neu gestärktem Selbstbewusstsein ausgestattet reisten die europäischen Landessieger zurück nach Hause. Platz 1 in der Kategorie „Best Idea“ holte Lukas Swierczyna aus Bayern. Bei „Close to Market“ gewannen drei irische Mädchen den Entrepreneurship Award.

 

20161209_162613 20161208_134729

 

20161208_16364220161208_162358

20161208_165419wdh_deec2016-andreas-winter20161208_15595320161209_162800

 

sr_uh2016-andreas-wintergroup2016-andreas-winter






  • Gerne nehmen wir Sie in unseren Verteiler für den NFTE Deutschland e.V. Newsletter auf (erscheint max. 4 mal/Jahr)

  • Möglichkeiten, NFTE direkt zu unterstützen:

    Unterstützen Sie uns mit
    Ihrem Online-Einkauf
    ohne Extrakosten